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Mein persönlicher Jahresrückblick – Eisenbahn und vieles mehr in Nordostbayern 2019

04. Januar 2020 14:34
Hallo !
Nach den vielen schönen Jahresrückblicken möchte ich auch noch ein kleines Bilderfeuerwerk zünden :-) Da sich bei mir die Fotografie auf drei Schwerpunkte verteilt - nämlich Eisenbahnfotografie, Naturfotografie und Heimatfotografie - möchte ich meinen ganz persönlichen Rückblick mit Fotos aus allen Bereichen zeigen. Ich hoffe, dass es keinen stört, wenn ich ein bißchen fotografisch über den Tellerrand blicke. Letztlich freut man sich im Rückblick vor allem selber nochmal über die vielen schönen Fotos und Erinnerungen. Ich arbeite in der Touristinfo meines Heimatortes Bad Berneck. Wir sind dort zu zweit und organisieren fast das gesamte Veranstaltungsprogramm unseres kleinen Ortes. Dadurch haben wir im Sommerhalbjahr fast sehr viele 7-Tage-Wochen, was immer mal wieder Freiräume unter der Woche schafft, um dem Foto Auslauf zu gewähren. Aber natürlich auch ein großer Dank an meinen Kollegen für sein Verständnis, wenn ich mal "schnell" weg muss, weil ein Zug kommt :-) Also legen wir los.

Das Jahr 2019 begann gleich mit einem Paukenschlag: Sonne und Schnee und ein Dampfzug wurde auf seiner Überführungsfahrt zum Dreikönigsdampf bei Pulschnitzberg erwartet. Doch dieser ließ sich extrem viel Zeit, die Schatten wurden immer länger, eine Wolkenwand kam immer näher und wir waren nach über 2h Warten durchgefroren. Als dann 2min vor Durchfahrt ein Fotograf hektisch angerannt kam und sich mit Warnweste direkt an die Kilometertafel ins Bild stellte, waren doch deutliche Worte nötig. Eingesehen hat er es nicht – musste aber weichen - vielmehr bekamen wir zu hören, dass wir keine Ahnung von Fotografie haben. Seht selbst, ob dieser Vorwurf zutrifft.


Und wenn schonmal ein bißchen Schnee liegt, muss man das natürlich nutzen. Dem Bergfried des Alten Schloss in Bad Berneck stand das weiße Häubchen sehr gut.


Mitte Januar kam eine geniale Fuhre aus Polen über die Schiefe Ebene. Eine Freightliner Class 66 mit fabrikneuen Waggons. Weniger genial war das Wetter …


Anfang Februar konnte ich meinen „Spezialfreund“ – den Müllzug - bei Neunkirchen am Main ablichten. Es war eine mühselige Angelegenheit in dem Gestrüpp.


Mitte Februar musste ich in Pressath Autoteile holen. Natürlich habe ich das so getaktet, dass ich den Müllzug an diesem herrlichen Motiv aufnehmen konnte.


Auf der Rückfahrt dachte ich, ich nehme noch den EZ 45368 „schnell“ mit, da der Zug bereits in Marktredwitz steht. 3h Warten war angesagt bis er im edlen Winterlicht durch die Kurve bei Kulmain OT Aign fuhr.


Im Herbst 2018 war die Schiefe Ebene in vielen Bereichen freigeschnitten worden. Heute ein Jahr später ist vieles schon wieder mit Sträuchern hochgewachsen. Exemplarisch für ein „neues“ Motiv mit Marktschorgaster Kirche diese Überführungsfahrt eines Desiro.


Am frühen Morgen ging es zum Sonnenaufgang zur Burgruine Hohenberneck. Dort entstand wohl mein schönstes Burgenbild des Jahres.


Am Nachmittag ging es dann wieder zur Bahn. Rund um Untersteinach zeigt sich die Landschaft gänzlich verändert. Eine riesige Umgehungsstrasse wird gebaut, dafür ganze „Wälder“ gerodet. Der Schweizer Schotterzug wirkt wie in einer Wüste …


Manchmal ärgert man sich über seine eigene Doofheit. Bei strömendem Regen wurde eine SGL-Sonderleistung angekündigt. Fotokollegen spekulierten „auf was langes, schweres“. Man hoffte sogar auf eine V200. Doch das Ding kam und kam nicht. Man wurde immer nasser. Völlig durchnässt kam dann diese Fuhre. Mehr sage ich nicht …


Mitte März konnte ich dieses hübsche Landschaftsmotiv mit dem EZ 45362 bei Preunersfeld umsetzen.


Auch wenn an diesem Tag fototechnisch zunächst alles schief ging, wurde meine Ausdauer belohnt. Die beiden beladenen Teile des Schweizer Schotterzuges wurden bei Kauernburg und Untersteinach erwartet.




Ende März begegnete mir per Zufall ein ungewöhnlich langer Zug auf der Strecke Bayreuth – Weidenberg. Es war der Schülerzug früh morgens, den ich dank zügiger Fahrweise noch bei Döhlau im ersten Morgenlicht ablichten konnte.


Der Alltagsverkehr ist mit Ludmilla mittlerweile sehr dürftig. Lediglich früh fahren 2 Züge, jedoch zumeist im Gegenlicht. Eine der wenigen brauchbaren Stellen liegen rund um Ramlesreuth.


So schön die Eisenbahn ist, aber an diesem Morgen war mein Sechser im Lotto dieses Foto eines Tagpfauenauges. Nur wenige Meter neben dem Gleis an einer Schlehenhecke tat es mir den Gefallen, seine Flügel zu öffnen. Traumhaft !


Ein eher unbekanntes, aber meiner Meinung nach sehr schönes Motiv ist diese Perspektive auf die Einfahrt des Müllzuges in den Bayreuther Bahnhof.


Ein absolutes Highlight war für mich 231 012 mit einem „Restschotterzug“ aus Pechbrunn. Während ich mir noch vor wenigen Jahren als „Eisenbahnanfänger“ dachte: wie kann man für ein Bild 70km verfahren, weiß ich heute warum Hier der Zug an der Durchfahrt in Röslau.


Am Abend ging es zu den Leberblümchen in den Wald bei Benk. Die blauen Farbtupfer sind einfach wunderbar. Sicher eines meiner schönsten Naturfotos des Jahres.


Am nächsten Tag war dasselbe Programm geplant: tagsüber Eisenbahn, abends Blümchen. Mittags konnte ich die Sprengfalle an der Schiefen Ebene ins Motiv mit einbauen, als die RIS Ost V100 eine Waggonüberführung zog.


Noch viel spektakulären fand ich allerdings einen Uhu, der plötzlich aus den Felsen hervor kam. Mehr als dieses "Knipsbild" war nicht drinnen. Aber besser als nichts.


Am Nachmittag fuhr dann erneut 231 012 einen tollen Schotterzug. Die Brücke war voller Fotografen, die Enttäuschung groß, warum aus unerfindlichen Gründen der Zug bei Oberthölau auf dem Gegengleis kam.


Also ging es am Abend zu den Küchenschellen nach Hollfeld in die Fränkische Schweiz um den Unmut zu verdauen. Und ich muss sagen, es hat sich voll gelohnt für mich. Wegen diesem Bild hier.


Anfang April nutzte ich einen sonnigen, aber kühlen Morgen, um nach Erdkröten zu suchen. Es war eine äußerst schlammige Angelegenheit, aber hat sich doch voll gelohnt.




Und wenn der Huflattich schon so blüht, dann sollte man den gleich mitnehmen :-)


Privater Schotter in Stadtsteinach ist mittlerweile extrem selten. Für den Bahnhof Marktredwitz holte die SGL jedoch Anfang April mehrfach Schotter. Hier auf der Fahrt nach Stadtsteinach, bei der Verladung und ein eher seltenes Motiv an der Ausfahrt Stadtsteinach.






Und als er am nächsten Tag nochmals kam, aber eigentlich fast überall im Gegenlicht fuhr, entschied ich ich mich für diese etwas kreativere Variante in Trebgast.


Mein allererstes Foto vom EGP Autozug entstand dann bei Neudes. Der Freischnitt des Motivs mit Astschere war Schwerstarbeit, mir ist danach fast der Arm abgefallen. Aber es hat sich gelohnt.


Was habe ich mich über dieses Bild gefreut. Mein erstes Foto von einer DB-lackierten 218. Wir hatten die Hoffnung auf Sonne schon aufgegeben, da kam sie noch einmal im richtigen Moment raus 218 155 mit Schleifzug an der Streitmühle.


Zwei Tage später schon das nächste Highlight. Ein einmaliger Frankenwaldumleiter in der Trebgaster Kurve im schönsten Licht. Eine einzige Wolke war am Himmel und diese hielt sich genau vor der Sonne auf. Teilte sich, und teilte sich usw. Immer vor der Sonne. Ich bin fast durchgedreht. 10 Sekunden bevor der Zug kam war sie dann weg. Große Freude !


Und wie oft fährt man auf dem Weg zur Schiene am schönen Kloster Himmelkron vorbei ? Deshalb mal ein Blick hinein.


Das hätte ihr Preis sein können. Alles war angerichtet für die Hofer 01 an der Schiefen Ebene. Nur die Lok spielte nicht mit und blieb in Pegnitz defekt liegen …


Am selben Tag musste 212 284 dann den Sonderzug als Ersatz für die liegengebliebene 01 übernehmen. Auch so ein schöner Zug in einem Sonnenloch bei Trebgast.


Am Abend erwarteten rund 15 Fotografen den zweiten Frankenwaldumleiter des Tages bei Harsdorf. Anwohner sammelten sich und fragten sich, was da wohl für eine tolle Dampflok käme. Als sie erfuhren, wir warten auf einen Güterzug war die Neugierde rasch beendet.


Am Sonntag 7.4. war ein Tag, an dem fototechnisch einfach alles schief ging. Bei jedem Zug zog im letzten Moment die Wolke rein. An solchen Tagen verflucht man sein Hobby. Aber nur einen Tag später sollte sich alles zum Guten wenden. Selten hatte ich einen Tag, wo so gut wie immer im letzten Moment die Wolke rauszog. Ein letzter Frankenwaldumleiter fuhr über die KBS850. Zunächst bei Harsdorf mit Dampf, dann bei Sandreuth und dann nochmal auf dem exotischen Stück zwischen Bayreuth und Schnabelwaid. Wer weiß, wann hier das letzte Mal eine Ludmilla fuhr … Und dann geht 2 Sekunden bevor der Zug kommt der Wolkenvorhang auf. Fantastisch !






Mitte April schaute 01 202 auf ihrer Fahrt nach Dresden in Obberfranken vorbei. Zunächst übernachtete sie im DDM, wo das Restaurieren der Lok bei Nacht mitverfolgt werden konnte.


Am nächsten Tag war ich froh, dass ich meine Leiter mit zur Aussichtsplattform geschleppt habe. Seht selbst: alle haben auf einen Walfisch gewartet Zufällig kam danach noch eine Dampflok …




Für die Rückfahrt habe ich mir dann einen exquisiten Fotopunkt bei Neusorg ausgesucht.


Mehrere Anläufe waren nötig, bis ich endlich den Schweizer Schotterzug ganz in Gelb an diesem schönen Motiv mit Plassenburg im Hintergrund bei Kauernburg im Kasten hatte. Die Freude war groß.


Was soll bei so einem Wetter schief gehen ? Ich weiß es: ein fetter Kondensstreifen zieht genau im Moment der Zugdurchfahrt in die Sonne. Manchmal ist es Schicksal. Nach intensiver Nachbearbeitung finde ich das Bild trotzdem noch passabel. LEG Kesselzug bei Marktleuthen.


Mit blühendem Strauch konnte ich bei Fattigau den frühlingshaften LEG-Kesselzug aufnehmen.


Am 22.4. stand dieser tolle Wildkirschenbaum bei Schwingen in voller Blüte. Als ich hörte, dass ein Kesselzug im Anmarsch sei, war es mir das wert, für ein Foto die Strecke zu fahren.


Am Abend und in den kommenden Tagen erfreute ich mich im schönen Ölschnitztal in meinem Heimatort am aufkommenden Frühling.


Diese Waldveilchengruppe fand ich äußerst fotogen. Anbei auch ein Making of Bild.




Wald-Schlüsselblume


Wald-Sauerklee


Gelbes Windröschen


Seit Ende April hat sich der Takt des Stadtsteinacher Schotterzuges geändert. Wegen Beschwerden von Anwohnern über den Lärm darf der Zug nun morgens nicht mehr nach Stadtsteinach fahren, sondern muss erst in Untersteinach laden. Fototechnisch verliert damit die Stadtsteinachverladung viel an Wert, da der Zug hin nur im Gegenlicht fährt und zurück fast überall gleisachsiges Licht hat. Dafür kann man nun den Leerschotter nach Stadtsteinach bei Kauerndorf recht schön fotografieren.


Anfang Mai traute ich meinen Augen kaum, als sich Schnee unter das Frühlingsgrün mischte. So kalt und ungemütlich es war, so kurios sah es aus. Aufgenommen bei Wülfersreuth. Woher kennen die Bahnfans Wülfersreuth ? Es ist das Dorf, welches man am Horizont der Goldbergkurve sieht.


Weniger Tage später wollte ich das Plassenburgmotiv bei Kauernburg mal mit Tele ausprobieren. Der Müllzug bot sich mal wieder an.


Und danach ging es nach Stadtsteinach zum Schotter, wo – heute kaum vorstellbar – das Personal mit V90 zur Imbissbude fährt.


Als ich im Wirtshaus in Marktschorgast saß und kurz vor 20 Uhr die Wolkenstimmung erblickte, ließ ich den Teller erst mal stehen und eilte zur Goldbergkurve. Das Ergebnis seht ihr hier. Ich freue mich, dass es das Bild auch in den aktuellen BEG Kalender geschafft hat.


Mitte Mai fuhr der Revolution Train um 5:45 Uhr über die Schiefe Ebene. Das war die Chance, mein neues Lieblingsmotiv erstmals umzusetzen. Der Aufstieg quer durch den Hang ist wahrlich kein Spaß, aber ich finde, es hat sich gelohnt. Mit Sonne ist das Bild höchstens in einem sehr kurzen Zeitfenster spätnachmittags mit Streiflicht im Hochsommer möglich. Aber auch vor Sonnenaufgang hat es doch was.


Dieser zeigte sich dann unweit der Schiefen Ebene bei Lützenreuth wunderschön.


Mein emotionalstes Foto des Jahres. Ich war in der Unikinik Erlangen, wo ich die Diagnose „Akuter Verdacht auf Hodenkrebs“ erfuhr. Völlig unerwartet. In wenigen Tagen sollte operiert werden. Da spielt Eisenbahn natürlich erstmal keine Rolle. Aber das Wichtigste war, sich in der Zeit der Ungewissheit abzulenken. Also ging es kurz nach Rückankunft ans Gleis und als der Zug in einem kurzen Sonnenloch kam (im Hintergrund) wird es schon wieder dunkel, war die Freude riesig. Ein Hoffnungsschimmer, der wenige Tage später Gewissheit wurde. Die Wucherung war gutartig, wurde entfernt und Krebs ausgeschlossen. In solchen Momenten macht man sich schon viele Gedanken.


Um die Zeit der Ungewissheit mit Ablenkung zu füllen, nahm mich ein guter Fotofreund mit nach Pechbrunn, um den EGP Autozug abzulichten. Danke nochmal !


Wenige Wochen später freute ich mich sehr, die 50 3501 schnaufend an der Steigung der Schiefen Ebene anzutreffen.


Auch der Abend verlief äußerst erfolgreich auf der Orchideenwiese mit dem Breitblättrigen Knabenkraut.


Blumen sitzen wenigstens still, dass mir dieser Braune Feuerfalter auch den Gefallen tat, fand ich schon sehr nett :-)


Und auch bei Röslau war mein erstes Foto vom einzigen grünen Tagfalter Mitteleuropas ein absolutes Highlight. Sein Name ist Brombeerzipfelfalter. Auf derselben Wiese lebt auch der Wachtelweizen-Scheckenfalter.


2019 war wieder ein Jahr, wo aus Südeuropa große Mengen vom Distelfalter nach Deutschland einwanderten. An fast jeder Ecke war er zu sehen, aber ihn zu fotografieren war fast unmöglich. Selten eine Falterart gehabt, die so zappelig war.


Der Mai ist einfach der schönste Monat im Jahr für mich. Die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Deshalb habe ich mich mal wieder mit unserem Dendrologischen Garten in Bad Berneck beschäft. Ein Park mit Bäumen aus aller Welt, angelegt auf dem ehem. Bergwerksgelände, wo einst Alexander von Humboldt beinahe in Bad Berneck ums Leben kam. Dieser Park ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich bemühe mich darum, ihn bekannter zu machen. Dazu gehören auch Führungen für Gästegruppen und Schulklassen, welche ich äußerst gerne mache.






Blüte der nordamerikanischen Gurkenmagnolie


Als ich erfuhr, dass eine Straßenbahn über die Schiefe Ebene fahren soll, hielt ich das für einen Scherz. Es war keiner. Ein Hybridfahrzeug aus Chemnitz machte ein Ausflug mit dem dortigen Kreisrat ins DDM.


Anfang Juni konnte ich mir den Wunsch erfüllen, den sehr frühen EZ 45363 bei Neusorg abzulichten. Auf dem Weg zum Auto danach fiel mir noch ein Guckloch durch die Hecke auf.




Im Anschluss daran ging es zu unserem Burgenfest. Bad Berneck verfügt über einen ungeahnten Reichtum an Burgen. 7 ehem. Anlagen aus 7 Jahrhunderten. Alle 2 Jahre am Wochenende nach Christi Himmelfahrt findet unser beliebtes Burgenfest statt.


Unsere Wahrsagerin wollte unbedingt ein Fotoshooting. Auch ich konnte ihr wahrsagen: und zwar dass die Kamera gleich „Klick“ macht.


Und wenn das Wetter so schön ist, müssen natürlich auch mal wieder die schönen Aussichtspunkte meines Ortes Bad Berneck herhalten








Im Juni widmete ich einige Morgen der Strecke Bayreuth – Weidenberg. Hier eines meiner Lieblingsmotive mit der Geschwindigkeitsbeschränkung auf Fünf.


Pfingsten lag dieses Jahr sehr spät und mit der 35 1097 kam eine „neue“ Lok nach Neuenmarkt. Die letzten Jahre fuhr immer 52 8079. Die Freude war groß, als das Wunschmotiv am Posten 110a bei Weißdorf klappte.


Die Gelegenheit, in den Führerstand der 35 1097 schauen zu dürfen, ließ ich mir nicht entgehen.


Im DDM wartete auch die V75 für Führerstandsmitfahrten auf dem Museumsgelände.


Das Wetter zu Pfingsten war durchwachsen. Der Samstag bot noch ab und an Sonne, die Folgetage waren leider eher grau. Hier der Pendelzug am KM 80.


Die Rückfahrt glich dann eher einem „Mickey Maus Zug“. So richtig exotisch und kurios. Im Hintergrund staunt die Himmelkroner Autobahnkirche über das ungewöhnliche Gespann.


Als das Wetter wieder besser war, zog es mich in die Bamberger Ecke um die seltene Kreuzkröte zu suchen. Das gefundene Exemplar hatte wenig Lust am Stillsitzen, so dass es ein extrem hartes Stück Arbeit war, bis ein brauchbares Bild im Kasten war.


Mitte Juni benötigte der Schrottzug über 2h von Kirchenlaibach nach Trebgast. Mir war es recht, konnte ich in meiner Mittagspause noch schnell nach Michelsreuth sausen für diesen tollen Ausblick ins Trebgasttal.


Wenige Tage später fuhr ein Militärzug über die Schiefe Ebene. Falschmeldungen en masse sorgten für trotalen Frust. 3x zog mir der Zug vor der Nase weg. Ich gab die Verfolgung nicht auf und fuhr weiter nach Brüderes. Angeblich war er da schon durch. Als sich aber völlig unerwartet ein Sonnenloch auftat, wartete ich trotzdem. Man weiß ja nie. Auf einmal röhrte es … er kam im Sonnenloch. Die weitere Verfolgung war dann die Fortsetzung von Pleiten, Pech und Pannen. Aber das Bild war doch ein großer Erfolg.


Am 21.6. begann die Spielzeit unserer Romantikbühne am Schlossberg. Diese ist eine der ältesten Freilichtbühnen Deutschlands.


Am 22.6. war bei Piko Tag der offenen Tür. Tolle Züge waren angekündigt. Doch fuhr mir zunächst der Offroad-Vectron in den Rücken. Ein Notschuss, der doch ganz passabel wurde, klappte noch.


DAS Highlight waren für mich die 2 U-Boote. Beide klappten noch mit Sonne, alle weiteren Züge fielen Wolkenschäden zum Opfer. Die Fotos entstanden bei Steinbach am Wald.




Für die Rückfahrt über die Schiefe Ebene des Piko-Sonderzuges mit 2x 228 erklomm ich wieder meinen Lieblingshang.


Einen Tag später fand unser großes Volksmusikfest "Singa, Spilln und Tanzen" mit unserer tschechischen Partnergemeinde Becov nad Teplou in Bad Berneck statt. Rund 100 Volksmusiker brachten zahlreiche Spielstätten in unserer Altstadt zum klingen. In der Nacht zuvor durfte ich noch zig Falschparker suchen, die unsere Veranstaltungsfläche am Marktplatz zugeparkt haben. Auch das gehört zum Job…




Ende Juni konnte ich den Spritzzug von der Münchberger Luftbrücke aufnehmen. Dieses Motiv hat mir lange gefehlt.


Einen Tag später ging es Spätnachmittags nach Marktleuthen für den EGP-Autozug. Als ich gerade mit dem Freischnitt fertig war, röhrte es schon.


Und weil das Wetter so schön war, konnte ich mir in der Fränkischen Schweiz den Wunsch erfüllen, mit dem Roten Waldvögelein die vielleicht nach dem Frauenschuh schönsten heimische Orchideenart abzulichten.


Anfang Juli fuhr doch für mich das allererste Mal ein Militärzug bei Sonnenschein über die Schiefe Ebene. Satte 2,5h benötigte der Zug von Hof zur Ebene. Das Licht war fast gleisachsig, die ersten Wolken bildeten sich, aber es ging gerade noch so einigermaßen gut.


Bei Neudes konnte ich dann mein viertes Bild des Jahres vom EGP Autozug machen.


Am 7.Juli wurde unser Kneipp-Lehrpfad im Bad Bernecker Kurpark eröffnet. Mit einer kleinen Festveranstaltung wurde allen Interessierten auch das Wassertreten näher gebracht.


Bei Bekannten im Garten unweit von Falls eingeladen erreichte mich die Info, dass eine Ludmilla Lz käme. Also mal schnell zum BÜ nach Falls, wo 232 173 von Triangula eine angenehme Überraschung war.


Im Juli war der Wasserstoffzug in Oberfranken zu Gast. Mit viel Wolkendusel gelang mir dieses schöne Bild an der Sodabrücke in Ramsenthal.


Der Abend brachte noch eine tolle Lichtstimmung über den Bad Bernecker Burgen.


Und als die Sonne dann gänzlich unterging, erinnerte mich die Stimmung an den Film „Independence Day“


Mitte Juli war die 218 155 mit Schleifzug angekündigt. Die Wolken waren 50:50. Die Freude war riesig, als ein Sonnenbild an der Ausfahrt Trebgast klappte.


Aufgrund zahlreicher Straßensperrungen war das Verfolgen des Zuges sehr zeitaufwändig. Ich glaubte nicht mehr, dass ich ihn nochmal erwische. Und dann muss man auch noch zig Stockwerke hinaufrennen. Der Aufzug war mir zu langsam. Oben angekommen hüllte eine Wolke alles in grau. Doch als der Zug gerade auf der Brücke an der Bayreuther Ausfahrt war, verflüchtigte sich der letzte Wolkenfetzen. Nie im Leben hätte ich auf so viel Dusel gehofft.


Hochsommer ist auch "Hochzeit" vieler Falterarten. D.h. bei passendem Wetter früh um 5 Uhr raus. Spätestens um 7 Uhr bleibt dann kein Falter mehr sitzen, zu stark ist die Sonne. Exemplarisch Fotos vom Schachbrettfalter und vom seltenen Geißklee-Bläuling inkl. original Entstehungsfoto.






Vier Anläufe waren nötig bis dieses Motiv mit dem Schweizer Schotterzug bei Kauerndorf klappte. Lange wird es aufgrund der hochwachsenden Büsche nicht mehr gehen.


Am 20.7. fand unser erster großer Humboldtevent anlässlich des „Humboldtjahres“statt. An seinem ehemaligen Wohnhaus in Goldmühl wurden vor den gut 100 Gästen seine dort verfassten Briefe verlessen. Und danach Brotzeit gemacht.


Ende Juli wurden für ein Wochenende tschechische Containerzüge durch Ostoberfranken umgeleitet. Den ersten verpassten wir, beim zweiten war das Motiv zugewachsen, aber dann hat es endlich bei Neudes geklappt.


Kurz darauf begrüßte uns der Lokführer schon von weitem.


Am nächsten Tag war eigentlich alles bewölkt. Trotzdem waren wir so „bekloppt“ loszuziehen. Belohnt wurde der Mut mit einem kleinen Sonnenloch bei Großwendern.


Anfang August findet immer die Fichtelgebirgsmesse „Sommerlounge“ statt, wo ich unseren kleinen Stand betreue. Dabei trifft man dann auch den ein oder anderen Fotokollegen oder erfährt im Gespräch, wer sich doch so alles für Eisenbahn interessiert.


Bei einer Rangierfahrt entgleiste in Bayreuth ein Leer-Agilis. Daraufhin eilte der Hilfszug mit Dieselvectron bei strömendem Dauerregen nach Bayreuth. Mit Schirm und Tüten begab ich mich nach Falls, um die seltene Fuhre zu dokumentieren.


Das beliebteste Fest in Bad Berneck ist jedes Jahr das 3-tägige Sommerparkfest immer am zweiten Augustwochenende mit Nachtflohmarkt, Livemusik, Feuershow, Feuerwerk, Familientag und großem Gartenkunstmarkt. So schön wie es ist, so anstrengend ist es auch, wenn man für die gesamte Organisation zu zweit verantwortlich ist. Aber auch klasse wenn so perfekt läuft wie dieses Mal. Über 3000 Besucher waren zufrieden gewesen.










Ende August versuchte ich mein Glück früh vor der Arbeit mit dem LEG Kesselzug. Ich erwartete ihn jeden Moment in der Kurve bei Großwendern, da rauschte es. Aber von der falschen Seite. Mir stockte der Atem, als ein scheinbar nie endender Schrottzug von hinten durch fuhr. Als dieser durch war, taucht der Kesselzug auf. Aber nicht nur dieser, sondern auch ein Brathähnchenwagen, der so fuhr, dass das Brathähnchen auf dem Dach genau aus der Lok gewachsen wäre. Zum Glück war das Hähnchen schneller als der Zug und fuhr gerade noch rechtzeitig aus dem Bild.


Ende August war der Stadtsteinacher Schotterzug deutlich früher dran als sonst. Das Licht war dadurch noch nicht gleisachsig und ich konnte ihn an der Einfahrt Untersteinach ablichten. Nachdem ich mein Videostativ im Gebüsch „versteckt“ hatte, fragte mich ein Anwohner ernsthaft, ob ich die Züge hier blitze …


Am letzten Augustsonntag konnte ich mir meinen Wunsch erfüllen, zum ersten Mal eine historisch lackierte V60 zu fotografieren. Es ging zur Dampfbahn Fränkische Schweiz. Der Tag war zwar sehr anstrengend, weil es dort an schönen Tagen an Ausflüglern und v.a. Autos nur so wimmelt, was beim Verfolgen eines Zuges wenig dienlich ist. Mein erstes Bild entstand bei Streitberg. Man beachte den liebevoll ausgemähten Bahndamm.


Meine schönsten Bilder entstanden dann auf der Hindenburgbrücke bei Behringersmühle. Der Weg dorthin war weit und stressig, da ich den Zug zuvor noch bei Burggailenreuth abgelichtet habe. Aber der Einsatz hat sich voll gelohnt. Anbei wohl die 2 schönsten Bilder des Tages. Das „Dschungelmotiv“ wird es diese Saison auch als Tasse bei der DFS geben. Um die Museumsbahnen zu unterstützen, stelle ich ihnen meine Fotos grundsätzlich kostenfrei zur Verfügung. Dadurch haben diese rührigen Vereine auch etwas von mir als Fotograf. Ein Geben und Nehmen.




Ein weiteres Bild gibt es noch von der Ausfahrt Gasseldorf.


Dann war „mein“ Event des Jahres. Die Organisation war eine „One-Man-Show“. Anlässlich des 250.Geburtstages von Alexander von Humboldt gab es einen zweiten großen Humboldtevent in Bad Berneck. Und zwar am Originalschauplatz, wo er 1796 im Bergwerk „Beständiges Glück“ beinahe ums Leben gekommen wäre. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Kultur und rund 150 Gäste erlebten ein perfektes Festprogramm. Ein bißchen stolz war ich ehrlichgesagt schon. Zusätzlich wurde unsere Humboldt-Rosengasse eröffnet und unser Ort als erste „Natur im Garten-Stadt“ Bayerns für unsere Bemühungen um eine ökologisch-naturnahe Bewirtschaftung unserer städtischen Flächen ausgezeichnet. Auch der Bayerische Rundfunk war da und Journalisten der DPA.






Als Höhepunkt wurde ein Schauspiel der Begebenheit „Das Grubenexperiment“ am Originalschauplatz aufgeführt. Die Schauspieler stammen alle aus meinem Bekanntenkreis und haben ihre Sache so gut gemacht, dass mein Film von dem Stück – den ich 2 Tage später nochmals ohne Zuschauer gemacht habe - mittlerweile im Goldbergbaumuseum Goldkronach, an der TU Bergakademie Freiberg und sogar schon im Humboldtforum Berlin gezeigt wurde.


Hier der Link zum Video:
[www.youtube.com]

Anfang September gönnte ich mir als Belohnung für das Humboldtfest einen Vormittag südlich von Marktredwitz. Der Grund waren 2 umgeleitete Güterzüge, da das Pegnitztal aufgrund der Brückenbaustellen gesperrt war. Bei Reutlas erwischte ich die Umleiter und auch noch einen PRESS-Kesselzug. 5 Güterzüge an Topmotiven mit Sonne an einem Vormittag war eine super Ausbeute.




Als ich vom Auto aus den goldenen Agilis nahen sah, musste ich doch kurz anhalten. Farblich passte er sich fast der Umgebung an.


Als mich ein Spaziergänger fragte, auf was ich warte und ich antwortete „Auf einen Schneepflug“, ging er rasch weiter. Glauben wollte er mir nicht. Doch dieser kam tatsächlich bei Trebgast um die Kurve.


Das Falterjahr geht nun auch merklich spürbar zu Ende. Umso mehr freute ich mich im Spätsommer über die Funde des Kurzschwänzigen Bläulings und des Hummelschwärmers. Mittlerweile musste man froh sein, wenn man noch einen Falter in der Wiese fand.


Und weil die Natur so schön ist, ging es mal wieder ins Ölschnitztal. Warum seht ihr hier.


Am 22.9. war zumindest am Vormittag Sonne angesagt, so dass ich nochmal zur V60 in die Fränkische Schweiz bin. Die Aufnahmen entstanden bei Burggailenreuth und bei Streitberg.




Von Mai bis September bieten wir immer Sonntagnachmittag kostenlose Live-Konzerte in unserem Kurpark. Die Organisation ist mein Bereich. Bunt gemischt treten Rock-Coverbands, Liedermacher, Volksmusiker, Tanzgruppen oder Blasorchester auf. Manchmal sitzt man aber auch wie auf Kohlen, weil was Spannendes gemeldet wurde ...


Es sollte nämlich ein Sandzug über Marktleuthen fahren. Rasch nach dem Konzert verabschiedete ich mich und flitzte mit einem Fotokolegen nach Marktleuthen zur "Schutt".


Wenige Tage später durfte ich mit dem Förderverein Fichtelgebirge eine größere Gruppe durch Bad Berneck führen. Natürlich machten wir auch Halt an meiner Eisenbahntafel über die Geschichte unserer Nebenbahn. An sich eine super Veranstaltung, wenn nicht genau an diesem Nachmittag der Messzug und sogar ein langer Bauzug bei Kaiserwetter über die Schiefe Ebene gefahren wären. Aber sowas gehört halt auch dazu …


Und wenige Tage später war das Radio da und hat über unseren Wanderweg „Thiesenring“ berichtet. Mit seinen tollen Aussichtspunkten ist er einer der schönsten Wanderwege im Fichtelgebirge und mein „Steckenpferd“.


So machen Wolken Spaß. Man wartet einfach auf der Brücke bis die Sonne rauskommt. Ganz so entspannt war es dann doch nicht, denn das einzige Sonnenloch dauerte ganze 6 Sekunden. Der Schotterzug wartete geduldig auf die Ausfahrt nach Marktschorgast.


Grund der Baustelle war ein Austausch der Weichen und Gleise in Marktschorgast.




Wenige Tage später gab es nochmal Schotter für die Marktschorgaster Baustelle. Was habe ich mich gefreut, als diese ansehnliche Leistung in einem Sonnenloch über die Raue Mauer fuhr. Denn über mir wimmelte es an Wolken.


Als in Marktschorgast die Gleise erneuert waren, fuhr am 1.10. dieser irgendwie futuristisch wirkende Zug durch Untersteinach und sagte der Baustelle „Adieu“. Zug, Lichtstimmung und Wetter waren irgendwie unwirklich.


Ein großes Highlight war für mich auch mein allererster Diesel-ICE. Grund für die Fahrt nach Neuenmarkt war der Abschied eines Siemens-Mitarbeiters, welcher im DDM gefeiert wurde.


Am 10.10. war dann die „Glotze“ in Bad Berneck und zwar mit der Sendereihe „Adrians Gschichtla“. Ich durfte Adrian und dem Filmteam des Bayerischen Fernsehens etwas über Humboldt in Bad Berneck erzählen. Schee woars 


Hier der Link zum Filmbericht:
[www.br.de]

Am Nachmittag hieß es dann Eisenbahn oder Burgen. Eine Ludmilla Lz war im Anflug auf die Schiefe Ebene. Ich entschied mich für das Alte Schloss in Bad Berneck. Die Wolkenstimmung machte Hoffnung auf ein schönes Foto.




Sie wollte auch wieder mit …


Da fährt man in den Frankenwald „um mal zu schauen was so kommt“ und dann erfährt man von einer E10. Wenn diese Info allerdings 3min vor Durchfahrt ist und man völlig falsch steht, ist schnelles Handeln gefragt. Unglaublich, dass wir den Standortwechsel kurz vor Steinbach am Wald noch geschafft haben.


Kurz vorher erfreute uns dieser Militärzug.


Am nächsten Tag ging es dann mal wieder zur Rodachtalbahn. Nach Hause kam ich mit vielen schönen Fotos.








Einer der schönsten „Eisenbahntage“ des Jahres war der 14.10. Ich hatte mir frei genommen, da Verwandtschaft zu Besuch war. Diese machten dann einen Ausflug ins Fichtelgebirge. Meine Ausflug ging nach Engelmannsreuth, da dort eine Sonderleistung mit Dieselvectron kommen sollte. Die Meldungslage war sehr überschaubar. Umso größer war die Freude als er auftauchte. Wir spekulierten, dass es in Kirchenlaibach eine Kreuzung geben könnte. Also ab nach Kulmain OT Aign. Schnell noch freigeschnitten, tauchte er schon auf.




Danach ging es wieder nach Engelmannsreuth zurück, da eine Kesselsonderleistung angekündigt wurde.


Mein vielleicht schönstes Bild entstand wenig später mit dem EZ 45368. Gemeinsam mit einem Fotokollegen suchten wir gemeinsam nach einem besonderen Motiv. Man muss doch was mit den Obstbäumen machen können. Das Ergebnis seht ihr hier.


Am 20.10. war die Polen-Ludmilla zu Gast in Oberfranken. Die Sonne war uns hold und beschenkte uns mit dieser schönen Aufnahme bei Kirchenlaibach.


6 Tage später sollte die „Weiße Lady“ durch den Frankenwald fahren. An diesem Tag musste ich meine Unerfahrenheit deutlich spüren (ich fotografiere Züge ja erst seit 4 Jahren). Nix hat geklappt. Ich stand immer an den falschen Orten, während daheim 2 tolle Güterzüge durch Neuenmarkt bei Sonne fuhren (von denen ich natürlich nichts wusste). Das hat mich tierisch gefuchst.


Am selben Wochenende fand eine großartige Jubiläumsmodellbahnausstellung des MEC Münchberg statt. Wahnsinn, was der rührige Verein auf die Beine gestellt hat.










In den Folgewochen fuhr irgendwie nix Gescheites in meiner Nähe. Also nutzte ich einige schöne Nebelstimmungen für Fotos meines Heimatortes.






Ende Oktober war der Schweizer Schotterzug extrem spät. Das eröffnete die Chance auf ein völlig neues Motiv zwischen Untersteinach und Kauerndorf


Anfang November hatte ein Vollholzzug mit toller Bundesbahndieselbespannung soviel Verspätung, dass er bei „Licht“ fuhr. Wobei Licht wohl der falsche Ausdruck war. Bei Nieselregen und „High Iso“ schlich er Mittag um Zwölf über die Schiefe Ebene.


Am 14.11. zeigte sich mal wieder die Sonne. Es kam sofort der Gedanke an den EZ 45362. Aber auch die Natur lockte. Glücklicherweise traf ich die goldrichtige Entscheidung. Raus in die Natur und zwar ins Tal des Metzlersreuther Baches. Später erfuhr ich, dass der EZ 45362 mit 1 Waggon fuhr. Im Wald war die Ausbeute einfach traumhaft. Hier ein paar Eindrücke.








Da ich im Bekanntenkreis mehrere Teddyfans habe, bekommen diese jedes Jahr einen Teddykalender aus Bad Bärneck.




Wie das Jahr begann, endete es auch. Mit Dampf bei Pulschnitzberg. Diesmal bei typischem deutschen Winterwetter: nass, grau, kalt und dunkel. Dennoch war die Dampffahne auf jeden Fall den Ausflug wert.


Und schon traditionell kommt Ende Dezember ein Eishockey-Sonderzug nach Bayreuth. Leider ebenso Tradition: das schlechte Wetter. Lediglich bei der Rangierfahrt im Bayreuther Bahnhof gab es mit viel gutem Willen einen leichten Lichtschimmer.


Am 4.Adventswochenende fand noch unser Weihnachtsmarkt statt und war wieder ein echter Besuchermagnet. Die Lage unterhalb von Burgen im Kurpark ist halt auch einmalig.




Nun ist mein ganz persönlicher Jahresrückblick geschafft. Danke an alle Hobbykollegen, die mir viele dieser Fotos mitermöglicht haben. Meine Fotos von Fahrten ins Maintal, Altmühltal oder in die Bamberger Ecke habe ich weggelassen, um den Rahmen nicht zu sprengen. Wobei der eigentlich längst gesprengt ist. Ich hoffe ihr seht es mir etwas nach und hattet trotzdem Spaß – auch mit einigen Einblicken über den Tellerrand der Eisenbahn hinaus.

Mit dem ersten Sonnenuntergang des neuen Jahres verabschiede ich mich in ein hoffentlich neues Jahr mit ebenfalls vielen schönen Momenten. Florian



P.S. Wer bewegte Bilder des Jahres sehen möchte, dem empfehle ich meinen Youtube-Kanal:

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Mein persönlicher Jahresrückblick – Eisenbahn und vieles mehr in Nordostbayern 2019

Bernecker 896 04. Januar 2020 14:34

Florian, du bist ein wahrer Meister deines Faches.

NMBG 260 04. Januar 2020 15:46

Re: Mein persönlicher Jahresrückblick – Eisenbahn und vieles mehr in Nordostbayern 2019

Eberhard 242 04. Januar 2020 17:23

Re: Mein persönlicher Jahresrückblick – Eisenbahn und vieles mehr in Nordostbayern 2019

223 061 208 04. Januar 2020 19:27

Re: Mein persönlicher Jahresrückblick – Eisenbahn und vieles mehr in Nordostbayern 2019

Bernecker 168 05. Januar 2020 09:31

Sehr schön, Danke!

Der-Nürnberger 164 04. Januar 2020 23:24

Re: Mein persönlicher Jahresrückblick – Eisenbahn und vieles mehr in Nordostbayern 2019

Martin Pfeifer 133 05. Januar 2020 22:45

Re: Mein persönlicher Jahresrückblick – Eisenbahn und vieles mehr in Nordostbayern 2019

JimKnopff 127 06. Januar 2020 13:56

Re: Mein persönlicher Jahresrückblick – Eisenbahn und vieles mehr in Nordostbayern 2019

Fallser 133 06. Januar 2020 16:55



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