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Eisenbahn, Landschaft und Natur in Nordbayern - mein großer Jahresrückblick 2020 Teil 2

25. Dezember 2020 23:19
Und weiter geht`s mit Teil 2

Ende Juli wollte ich eigentlich mit einem Fotokollegen ins Altmühltal fahren, aber es überschnitt sich mit dem Urlaub meines Kollegen. Also beschloss ich, 5 Tage hintereinander in aller Früh um 5:00 Uhr in Richtung Oberpfälzer Teichpfanne rund um Wiesau und Oberteich als „Ersatzurlaub“ aufzubrechen. Am Vormittag war ich dann wieder im Büro. Grund waren 2 umgeleitete Güterzüge (EZ 45360 & EZ 51617). Die Motive an den Geisteichen begeistern mich immer wieder. Allerdings waren wieder intensive Ausschneidearbeiten notwendig. Hätte ich nicht an jedem Tag ein Stück ausgeschnitten, wären diese Fotos hier alle nicht möglich gewesen. Im Nachhinein aber hat es sich voll und ganz gelohnt.

Ein umgeleiteter 612er wird am Tag 1 von der Morgensonne an den Wiesauer Geisteichen wachgeküsst


Eines meiner absoluten Lieblingsfotos aus diesem Jahr. Der Wolkenfetzen zog Sekunden vorher noch raus …


Und dann kam dieser SGL Lokzug als Überraschung


Dieses Motiv bei Oberteich stand am Tag 2 lange auf meinem Wunschzettel


Völlig überraschend kam dann ein Militärzug an diesem Topmotiv. Da war die Freude groß.


Und später konnte noch ein spektakulärer Sieg beim Wolkenlotto errungen werden


Tag 3 wurde wieder an den Wiesauer Geisteichen verbracht. Ein goldener Alex um kurz nach 6 Uhr.


Nächstes Topbild mit 45360 eingetütet


Am Tag 4 ging es zunächst nach Lengenfeld, um den EZ 45360 im schönsten Morgenlicht zu erwarten


Alex im goldenen Morgenlicht in Wiesau


Eine schöne Überraschung war dann noch dieser PRESS-Kesselzug


Auf dem Rückweg konnte noch der Containerzug mit Dioppel-V100 bei Reutlas mitgenommen werden


Tag 5 brachte dann noch dieses Wunschmotiv bei Pechbrunn mit sich.


Und endlich war der Damm soweit frei gemacht, dass dieses tolle Motiv bei Wiesau umgesetzt werden konnte.


Mal wieder eine „neue“ V100 am Schweizer Schotterzug. Der erste Versuch fiel einem Wolkenschaden zum Opfer, aber es gab zum Glück eine zweite Chance an der Ausfahrt Kulmbach.


Der 6.August war ein absoluter Volltreffer, wo sich „Spekulieren“ voll gelohnt hat. Am Nachmittag kam die Meldung eines Kollegen, dass in Neusorg ein Schotterzug mit 2x225 steht. Er wüsste aber nicht, wann dieser losfährt. Also bin ich sofort ins Auto und die 40min nach Neusorg gefahren. 10min nach meiner Abfahrt wurde auch die Abfahrt des Zuges gemeldet. „Mist“ dachte ich mir, aber ich fahre jetzt trotzdem nach Neusorg. Vielleicht kommt der Zug zurück. 90min saß ich im Wald am Viadukt und hoffte … Auf einmal rauschte es. Im besten Licht an einem der schönsten Motive in Oberfranken schob der Zug nach Neusorg zurück. Bingo !


Als der Zug am Bahnhof dann stand, sagte mir ein Rangierer, dass dieser heute nicht mehr fährt. 2min später fuhr der Zug los. Ich war völlig verwirrt – vermute Mal der Rangierer bezog meine Frage auf "schottern“. Was jetzt tun ? Ich spekulierte erneut, dass der Zug leer sein könnte und evtl. nach Kirchenlaibach zum Schotterdepot fährt. Also nach Aign gerauscht, zum Glück gesehen, dass im Regelgleis ein Bauzug stand. Also wenn er kommt, dann im Gegengleis. Groß war die Freude als er auftauchte.


Nun begann das extrem anstrengende Verfolgen. 5x habe ich ihn insgesamt erwischt. Hier bei Immenreuth.


Dann bei Göppmannsbühl


Und gerade noch rechtzeitig kurz vor Kirchenlaibach


Und dann nochmal am Esig Kirchenlaibach. Danach wusste man, was man getan hat …


Wann sieht man schonmal einen Zug ganz in gelb ? Auf den letzten Drücker schaffte ich es nach der Arbeit noch nach Kauerndorf. Nachdem ich ankam, flog ich erstmal den Hang hinunter. Wieder hochgekrabbelt, flog ich erneut. Und dann rauschte es. Ein falscher Tritt und das Foto wird nix. Zum Glück konnte ich ein drittes Flugerlebnis gerade so verhindern und in letzter Sekunde den Zug ablichten.


Der Schotterzug war an diesem Tag extrem spät dran, so dass ein sehr seltenes Motiv bei Kauerndorf gegen 18:20 Uhr noch umgesetzt werden konnte.


Das Jahr 2020 brachte meinem Heimatort die Möglichkeit über einen Fördertopf der „ILE Gesundes Fichtelgebirge“ kreative Kleinprojekte umzusetzen. Die Verantwortung und Ideenfindung lag bei der Touristinfo und so lagen einige Projekte unter meiner Federführung. Die Projekte mussten innerhalb 4 Monaten komplett umgesetzt sein, sonst hätte es keine Förderung gegeben. Von außen denkt man immer „ist doch leicht zu schaffen.“ In der Praxis ist das dann oft anders. Hier fällt ein Bagger aus, dort gibt es Lieferengpässe. Letztendlich haben wir aber alle 8 Projekte geschafft. Meine Lieblingsprojekte möchte ich mal kurz vorstellen:

Mein absoluter Favorit ist ein „Ort der Stille“ an der Mündung des Metzlersreuther Bachs in die Ölschnitz. Hier wurde ein Weg errichtet und diese bislang ziemlich unbekannte Stelle zugänglich gemacht. Ich kannte sie von diversen Querfeldein-Fototouren. Es ist traumhaft hier.


Dann wurde ebenfalls im Ölschnitztal eine spezielle Hochbank aufgestellt, um einen exklusiven Blick auf den „Ölschnitz-Knick“ zu haben.


An der Mühlleite wurde ein wunderschöner Aussichtsrahmen aufgestellt.


Aus meiner Kindheit kannte ich noch eine Sichtachse auf unsere 3 Burgen. Leider war diese völlig zugewachsen. Also ließen wir sie freischneiden und stellten dort ein „Bernecker Aussichtsbänkla“ auf.


Und auch am Schlossberg konnte eine alte Sichtachse ausgeschnitten werden und auch hier lädt nun ein Aussichtsrahmen zum Verweilen ein.


Unsere Alte Kolonnade von 1850 wurde teilsaniert


Ich konnte eine 20-seitige Broschüre über unseren Dendrologischen Garten erstellen, welche kostenlos erhältlich ist.


Ein Blick ins Heft


Weitere Projekte waren ein Balancierpfad im Kurpark, eine Dorfplatzerneuerung, die Sanierung eines Aussichtspavillons, eine neue Website (einen Extradank an meinen Kollegen !!!)

Hochsommer ist auch immer „Hochzeit“ für die Falterfotografie. 2020 gelangen ein paar tolle Aufnahmen von diversen Bläulingsarten.

Hauhechel-Bläuling (Männchen und Weibchen)


Silbergrüner Bläuling


Himmelblauer Bläuling


In gefährlicher Umgebung


Eine nahezu perfekt getarnte Blauflügelige Ödlanschrecke.


Weitere Highlights waren diese Weidenjungfern


Oder diese Sandwespe und Raubfliege


Schon als Kind wollte ich den sehr seltenen Nashornkäfer sehen. 2020 war es dann soweit. Damit hatte ich nun wirklich nicht mehr gerechnet.


Und auch der Lederlaufkäfer – einer der größten heimischen Käferarten – war ein Highlight.


Am 19.August wurde eine Köf aus dem Museum Nürnberg nach Lichtenfels rangiert, um dort Waggons im Depot zu rangieren. Für mich die allererste Köf und daher ein echtes Highlight – hier bei Ludwigschorgast.


Wenige Tage später wurde das DDM-Depot für Filmaufnahmen ausgeräumt. Ein Grund abends in aller Ruhe der Kreativität freien Lauf zu lassen.








Anfang September fuhren 2 WFL Holzzüge aus der Ecke Coburg über die Schiefe Ebene. Ein absolutes Spektakel mit altbelüftetem Sound.


Und nochmal im Minisonnenloch an der Ausfahrt Marktschorgast.


Am nächsten Tag suchte ich mir dann einen richtig versteckt liegenden Blick auf die so spektakuläre Schiefe Ebene. Leider spielte das Wetter nicht mit, aber wann hat man schonmal so einen perfekten Zug bei solch einem Motiv.


Im September war ich auch wieder im heimischen Ölschnitztal unterwegs.


Immer wieder schön hier


Von Wald umgeben


Einer der vielen herrlichen Wanderwege bei uns. Hier an der Reichswarte oberhalb des 3-Burgen-Blicks.


Manchmal ist man im Wald nicht alleine


Sonnenaufgang an der Turmburg Bad Berneck. Die Burg wird auf „um 1000“ datiert und ist damit eine der ältesten Steinburgen Bayerns.


Und eine Radtour zur Burgkapelle Stein


Unweit davon eine tolle Regenbogenstimmung


Mitte September entschied der Stadtrat, ob mein auslaufender befristeter Arbeitsvertrag in einen unbefristeten umgewandelt wird. Für mich ist die Arbeit in der heimatlichen Touristinfo ein Traumjob und eine Herzensangelegenheit. Ein einstimmiger Stadtratsbeschluss für einen unbefristeten Vertrag war für mich dann ein ganz besonderer Tag. Als mir der Geschäftsleiter den neuen Vertrag in die Hand drückte, unterschrieb ich ihn sofort auf der Mülltonne auf dem Rathausparkplatz. Ich wollte keine Zeit verlieren, so habe ich mich gefreut.


Eine Impression von der Weidenberg-Strecke. Auf den Trockenrasen des Oschenbergs war ich auf der Suche nach Bläulingen, wollte aber die Agilis nicht undokumentiert vorbeifahren lassen.


Meine Hauhechel-Bläulinge fand ich auch noch.


Die Sucht treibt einen an. Urlaub und Sonne. Wenn nix fährt muss wenigstens der Müllzug zum gefühlt 250. Mal abgelichtet werden. Hier bei Ramsenthal.


Mein persönliches Geburtstagsgeschenk. Topmotiv, Topzug, Topzeit und dann kommt auch noch das Sonnenloch im richtigen Moment. Holzroller mit Städteexpress bei Steinbach am Wald einen Tag vor meinem Geburtstag.


Aus dem Nichts 2017 aufgetaucht. Aus dem Nichts 2017 verschwunden. Aus dem Nichts Oktober 2020 wieder aufgetaucht. Die Rede ist von EVB Holzzügen in Neuenmarkt. Dezente 3h Warten war hier angesagt. 3h bangen „mit oder ohne Sonne ???“. Sonnenloch öffnet sich, Schranken gehen runter, Sonnenloch bleibt. Freude. Nix wie ins Auto und hinterher. Auto überquert BÜ, Schranken schließen 10 sek später. Das war knapp. Position bezogen. Zug kommt. Klick mit Sonne. Danach wird es finster. Gerade nochmal Glück gehabt. Zug nochmal überholt. Am Motiv Obere Röth angekommen. Wolkenwand, aber darunter frei. Wird es reichen ? Banges Warten, Sonne kommt raus. Schranken schließen, Sonnenbild im Kasten. Welcher Eisenbahnfotograf kennt diese nervenaufreibenden Situationen nicht. Die Freude ist groß, wenn es einfach mal läuft …

Ausfahrt Trebgast


Ramsenthal


Bayreuth Obere Röth


Dann kam die neue „Schwaiger-Lok“. Sonne war in diesen Tagen Mangelware, aber natürlich musste die „neue“ Lok eingetütet werden.

Leerholzzug Einfahrt Trebgast


Vollholzzug Bayreuth Obere Röth


Und noch ein wunderschönes Herbstbild im allerletzten Licht bei Sandreuth


Vorhang auf für ein paar schöne Herbstimpressionen aus Bad Berneck.

Ausblick vom Galgenberg mit Gelbsenf auf den Ort


Ebenfalls Galgenberg mit Regenbögen


Herbstlicher Kurpark


Ausblick vom Schlossturm


Ausblick auf die historische Altstadt


Wohl mein spektakulärstes Burgenbild 2020. Burg Hohenberneck im Nebel (sowas habe ich zuvor noch nie gesehen).


Und Weltuntergangsstimmung an der „Schönen Aussicht“


Nach mehreren Knie-OPs wollte ich im Oktober testen, was mittlerweile wandertechnisch noch möglich ist. Also beschloss ich einige größere Wanderungen durchs Fichtelgebirge. Auch wenn es teilweise schmerzt, war es sehr wichtig für meinen Kopf zu sehen, dass es „noch“ oder „wieder“ geht. Daher waren Oktober und November großartige Monate, die eigene Heimatregion fotografisch ins beste Licht zu rücken. Ich würde mal sagen: „Hinsetzen und genießen.“

Der Nußhardt ist mit 978m der dritthöchste Gipfel des Fichtelgebirges


Von hier aus hat man einen herrlichen Blick auf den Schneeberg


Der Schneeberg ist mit 1051m der höchste Berg Frankens. Im Gipfelbereich dominieren Relikte aus dem Kalten Krieg.


Im Schneebergmassiv befindet sich auch das Felsblockmeer „Haberstein“ mit tollem Blick zum Ochsenkopf.


Der Ochsenkopfgipfel ist an einem Sendemast zu erkennen. Im Vordergrund ist der Goethefelsen zu sehen.


Im rauen Gipfelbereich sind teilweise sehr schöne Farben zu finden.


Das Wahrzeichen ist eines der bekanntesten Motive des Ochsenkopfes


Unterhalb des Schneebergs befindet sich der Fichtelsee.


Dieser bietet manches Mal tolle Nebelstimmungen.


Schon fast surreal …


Die Fotowanderung des Jahres fand Anfang Oktober auf die Platte im Fichtelgebirge statt. Die Stimmung war einfach sensationell !!!

Bereit für ein Naturspektakel.


Blick auf die Kösseine.


Dann kam und ging der Nebel innerhalb von Sekunden


Die Sonne spitzte gerade knapp 2min raus


Als sie dann erneut rauskam, ergaben sich schon wieder ganz andere Stimmungen.


Ihr hat es auch gefallen.


Ende Oktober tauchte völlig überraschend eine V60 am Schweizer Schotterzug auf. Grund war, dass die V100 der SVG defekt waren und Flex für ein paar Wochen als Ersatz aushalf. Leider war das Wetter fast immer grau an den wenigen Fahrtagen der V60. Immerhin sprangen 2 Minisonnenlochbilder bei der Verladung in Untersteinach raus.




Noch etwas tauchte völlig überraschend Ende Oktober quasi vor meiner Haustüre auf. Als kleiner Junge waren für mich US-Trucks der allergrößte Traum. Die Chance einen bei uns daheim zu sehen war quasi null. 30 Jahre später stand nun einer 100m von meiner Haustüre entfernt. Da muss ich zugeben, dass ich für einen Moment wieder zum kleinen Jungen wurde. Stativ geholt, den freundlichen Trucker kennengelernt und den Traum meiner Kindheit festgehalten. Vor 30 Jahren wäre dies mein „Erlebnis des Jahres“ gewesen.


Anfang November tauchten dann wieder HVLE Düngerzüge auf. Hierbei verflucht man die Zeitumstellung, da diese Züge grundsätzlich aufgrund Kreuzungen mit REs gegen 16:30 Uhr bei mir an der Schiefen Ebene vorbeikommen. D.h. die Sonne geht jedes Mal 5min vorher unter. Hier exemplarisch ein 1000 Iso Bild bei Falls.


Auf dem Nachhauseweg ergab sich noch diese tolle Lichtstimmung bei Marktschorgast.


Anfang November standen auch wieder Wanderungen im Fichtelgebirge auf dem Programm.

Der Ochsenkopf-Weißmainsteig gehört zur Gemeinde Bischofsgrün und ist als deutscher Qualitätswanderweg zertifiziert. Im Bereich des jungen Weißen Mains ergeben sich herrliche Motive.










Wenige Tage später stand eine Wanderung zum Gipfel des Rudolfsteins auf dem Programm.


Markant sind diese Granitfelsformationen.


Herbstliche Abendstimmung kurz vor Sonnenuntergang.


Morgenstimmung auf dem Waldstein.


Blick zur Schüssel


Im November habe ich dann noch ein paar Motive an der selten fotografierten Weidenbergstrecke eingetütet. Hier beim Haltepunkt Friedrichsthal.


Und hier ein Landschaftsbild bei Untersteinach (bei Weidenberg).


Eine Umleitung des EZ 51716 machte dieses Motiv an einem kalten Morgen bei Funkendorf möglich.


Und noch eine Aufnahme des umgeleiteten 51716 – diesmal bei Neusorg.


Auf dem Rückweg konnte ich noch dieses herbstliche Motiv bei Seybothenreuth vom Müllzug machen.


Stichwort Herbst: bei strömendem Regen machte ich mich auf ins Weißmaintal meines Heimatortes und beschäftige mich mit Bachfotografie.


Es gab immer wieder etwas zu entdecken


Die Natur überrascht gerne mit tollen Formen


Sechs Versuche waren notwendig, um endlich dieses Motiv bei Immenreuth einzusammeln. Der EZ 45362 hatte an diesem Sonntag starke Verspätung, so dass das Licht passte.


Und 1h später kam dieser Langschienenzug durch Immenreuth


Am Nachmittag überraschte noch dieser ÖBB Desiro bei Falls.


Ende November hielt sich eine tolle Inversionswetterlage im Fichtelgebirge. An 5 aufeinanderfolgenden Morgen wanderte ich im Dunkeln mit Taschenlampe auf einen Fichtelgebirgsgipfel. Dazu kamen noch 2 Wanderungen zum Sonnenuntergang. Nach diesen 5 Tagen war ich völlig platt. Wandern wir los !

Sonnenaufgang vom Ochsenkopfgipfel aus mit Blick zur Platte im Steinwald


Blick hinüber zum Waldstein


Blick auf den Schneeberg


Morgenstimmung am Fichtelsee


Ein toller Sonnenaufgang auf der Platte zur blauen Stunde


Blick zur Kösseine


Raureifüberzogenes Felsblockmeer


Immer wieder ein magischer Moment


Jeder Felsblock hat eine andere Form


Sonnenuntergang auf der Kösseine


Ausblick auf die Hohe Matze, Platte und Ochsenkopf


Ausblick auf das klassische Fichtelgebirgspanorama mit Ochsenkopf und Schneeberg


Und noch ein Ausblick vom Kösseineturm aus


Erneut ein Sonnenaufgang auf der Platte


Es ergeben sich immer wieder neue Lichtstimmungen.


Der nächste Morgen wurde auf dem Gipfel des Großen Waldsteins verbracht.

Blaue Stunde mit Fichtelgebirgspanorama


Wieder dieser magische Moment


Einfach herrliche Lichtspiele


Ausblick aus der Schüssel


Der Nebel zog dann in die Wälder.


Die Stimmungen änderten sich minütlich. Es war einfach toll.


Und weil es so schön war, ging es am Abend nochmal auf den Großen Waldstein. Leider war alles im Nebel versunken


Doch dann kamen völlig unerwartet die magischen 5 Minuten.

Der Schneeberg zeigt sich ganz kurz im Nebelmeer.


Und dann kam Licht


Und dann zog innerhalb von Sekunden alles wieder mit Nebel zu. Irre diese Kalt-Warm-Stimmung.


Am nächsten Morgen ging es erneut auf die Platte. Diesmal war alles grau-in-grau. Ohne Foto ging es wieder zurück. Ein Beispiel, dass diese Landschaftsfotos nicht planbar sind. Das Geheimnis liegt darin, zu Unzeiten im Dunkeln möglichst oft rauszugehen, nicht aufzugeben, ein bisschen Gespür für interessante Stimmungen zu haben und einen Blick für Motive zu entwickeln.

Vielleicht das schönste Müllzugbild 2020 entstand dann Ende November bei Stockau.


Ebenfalls Ende November ergab sich eine betriebliche Überführungsfahrt von diversen Güterwaggons in der Fränkischen Schweiz.

Gasseldorf


Weiler Haag


Behringersmühle


Behringersmühle


Das letzte Eisenbahnbild des Jahres entstand dann im Dezember an der von DB Netz freigeschnittenen Ausfahrt Bindlach. Leider war das auch das letzte Bild meiner Nikon D750. Nach ca. 233 000 Auslösungen gab der Verschluss seinen Geist auf.


Zum Abschluss noch die ersten Winterbilder 2020. Am 1.Weihnachtsfeiertag ging es mit 15 kg Fotorucksack inkl. fast neuer D750 auf den dritthöchsten Gipfel des Fichtelgebirges, den Nußhardt mit 978m. Die große Hoffnung war, dass kurz vor Sonnenuntergang die Sonne nochmal ein Guckloch erwischt. Tat sie leider nicht, aber dennoch gab es ein paar ganz nette Stimmungen.

Nußhardtgipfel


Auch hier gibt es wieder markante Felsblöcke


Blick zum Schneeberg


Der Ochsenkopf zur blauen Stunde


Mal sehen, was 2021 so alles im Sucher der Kamera auftaucht …


Was bleibt mir vom Jahr 2020 ? Es gab genügend Unerfreuliches, aber wenn ich mir diesen Rückblick ansehe, dann gab es auch viel Grund dankbar zu sein. Es sind oft die kleinen Freuden die der Mensch braucht, um auch schwierige Zeiten überstehen zu können. Es braucht die Momente, „Danke“ sagen zu können, die das Leben lebenswert machen. Sich zu besinnen, dass gerade in schwierigen Zeiten Menschlichkeit, Verständnis, Mitgefühl umso wichtiger sind. Menschen Mut zu machen anstatt sie zu verängstigen, Menschen „sie selber“ sein zu lassen anstatt sie wegen ihren Ansichten anzugreifen, Menschen beizustehen anstatt sie zu verurteilen und Menschen zu zeigen, dass vieles nicht selbstverständlich ist, was wir für sooft als selbstverständlich erachten.

Danke an alle Hobbykollegen und Freunde, welche das ein oder andere Foto dank Informationen oder gemeinsamen Ausflügen mit ermöglicht haben.

In diesem Sinne auf ein menschliches und erfreulicheres 2021 !

Florian

P.S. Sollte jemand mal Lust dazu bekommen, das Fichtelgebirge selber zu besuchen, bin ich gerne bereit, touristisches Infomaterial zu senden. Hierfür einfach eine PN senden.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.12.20 23:26.
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Eisenbahn, Landschaft und Natur in Nordbayern - mein großer Jahresrückblick 2020 Teil 2

Bernecker 1159 25. Dezember 2020 23:19

Re: Eisenbahn, Landschaft und Natur in Nordbayern - mein großer Jahresrückblick 2020 Teil 2

Zugbeobachter 332 26. Dezember 2020 13:01

Re: Eisenbahn, Landschaft und Natur in Nordbayern - mein großer Jahresrückblick 2020 Teil 2

MUEB_ERL 300 26. Dezember 2020 16:55

Ein Schlag ins Gesicht...

Ilztalbahner 498 26. Dezember 2020 18:59

Sowas ist doch kein Forenbeitrag, ...

MichiS 434 27. Dezember 2020 02:24

Re: Sowas ist doch kein Forenbeitrag, ...

R-Ler 179 29. Dezember 2020 23:19

Re: Eisenbahn, Landschaft und Natur in Nordbayern - mein großer Jahresrückblick 2020 Teil 2

JimKnopff 214 28. Dezember 2020 11:59

Re: Eisenbahn, Landschaft und Natur in Nordbayern - mein großer Jahresrückblick 2020 Teil 2

Bahnwärter1848 174 28. Dezember 2020 22:07

Re: Eisenbahn, Landschaft und Natur in Nordbayern - mein großer Jahresrückblick 2020 Teil 2

Dieter Hahn 141 02. Januar 2021 23:19

Großartig ist noch untertrieben!

NMBG 119 06. Januar 2021 01:52



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