Willkommen! Anmelden Ein neues Profil erzeugen
Themenübersicht Neues Thema Suche Datenschutzerklärung Impressum

Erweiterte Suche

NWT Teil 2

06. Dezember 2019 17:17


Servus,

mit obigen Bild der in „Ost“ rangieren roten 211 021 erfolgt hier die Fortsetzung des Beitrages.

Der erste Teil zur Strecke Kirchenlamitz Ost – Weißenstadt (alt 425p, 5035 bei der DieBahn) ist hier nachzulesen: [nobf.de]

Nachdem wie schon geschildert das Rangier- und Zustellgeschäft der Übergabe auf Weißenstadt,
zuvor mit den Ladepunkten in Martinlamitz und Kirchenlamitz Ost beendet, war „Stadt“ und Weißenstadt dran.


211 068 sattelt hier die Hühner, was zwei Zweiachser darstellen.
Einer geschlossen mit Schwenkschiebedach, was im Frühjahr eher auf Stellung vollen Zustandes für Stadt oder Weißenstadt mit Dünger schließen ließ,
und der offene Wagen könnte Kohle in Form von Eierkohlen oder Brikett für den Kirchenlamitzer Landhandel mitgeführt haben.


Bereits hinter dem Bahnübergang Kirchenlamitz Ost ihre Bahn ziehend 211 068 mit besagten zwei Hühnern.
Die Lamitz gut Wasser führend aus ihrem Quellgebiet um den Epprechtstein herum unterquert das Brücklein einfacher Art.
Rechts hinten das Einfahrtsignal von "Ost" in die Hauptstrecke Weiden - Hof.


Jetzt 211 321 und einer leeren Platte mit großer Wahrscheinlichkeit zur Beladung in Weißenstadt bestimmt,
bereits hinter den paar Häusern der Siedlung Niederlamitz am 4.Mai 1990. Hinten schaut unser Hausberg, der Kornberg dem Treiben zu.
Der Wolkenschaden damals gerade noch verzeihbar.


211 284 als Lz. Auch das gab es oft! Aber es rief bei mir damals schon keine Begeisterung hervor, weshalb ich aufgrund dieser Gegebenheit ab da vorsichtiger wurde:
Abfrage der Zugaufsicht im Güterbahnhof Hof am frühen Morgen, was wo an Verkehren zu erwarten ist.
Zum 9.März 1992 war bereits der Bau der Ortsumgehung Kirchenlamitz, damit Verlegung der Staatstraße Hof – Oberkotzau – Schwarzenbach/Saale – Marktleuthen – Wunsiedel,
hier mit einer Eisenbahnunterführung im Werden.


Am 29. Mai 1992 erreicht hier 211 283 gerade eben den östlichen Ortsrand von Kirchenlamitz. Ein kurzer und ein langer G-Wagen stellten die Fuhre dar.
Zumeist endeten diese Wagen schon in „Stadt“.


Wegen jenem Nadelöhr, noch dazu in ziemlich kritischer S-Kurven-Ausführung, wo es genug krachte zwischen begegnenden Fahrzeugen, auch etliche LKW schrammten immer am Gewölb,
war die Verlegung der Staatstraße auch begründet, war 211 035 am 15. Mai 1992 fast schon zum Stehen gekommen.

Der Grund hierfür war betriebliche Belang…


…erst mal den Rangierer vorlaufen zu lassen zum kurbeln des Schrankenwerkes.


Nun konnten Lok und Wagen sicher die Straße überqueren und in den Bahnhof Kirchenlamitz Stadt einfahren.


Hier wieder 211 068 mit ihren beiden Hühnern. Links das Werk der Winterling AG.
Dazu gehörten früher Schwarzenbach/Saale, Röslau und Windischeschenbach in der Obapfoiz.


Begleitende Fotografen mußten nun schleunigst durch den Bahnhof hüpfen, um das weitere Geschäft der Übergabe dokumentieren zu können.
211 284 kam ja Lz daher, der Rangierer ward vorne am Bü schon abgeworfen worden, stand damals schon lange die Werklok der Firma Winterling arbeitslos im Bahnhof herum,
und konnte nur noch zusehen, wie die große 211 der Deutschen Bundesbahn ihre einstmals frühere Aufgabe erledigte.
Die Werklok steht wie so viele frühere Werkloks der Region gut behütet bei den Eisenbahnfreunden in Selb.


Ein anderes Mal war es wieder 211 035 im Geschäft auf der Weißenstädter Strecke, die da dem Entladevorgang des Dungmittels durch einen örtlichen Landwirt zusehen durfte.
Ein paar Mal wird er damals trotz seines Tandemhängers gefahren sein. Lächerliches Arbeitsgerät von damals, wenn man heutige Monstren auf dem Feld betrachtet...


Der Anschluß „Winterling“ in Bedienung durch 211 035 am frostigen 13.Dezember 1991.


Nochmals vom 9.März 1992, als die V100 in das Ladegleis am Güterschuppen einzufahren hatte. Die Weiche war dahin gestellt, der Rangierer konnte am Tritt stehend dort mit hinfahren.

Wie hier zu sehen war das kurze Gleis zur Stirnrampe bereits entfernt. Denkbar wäre links hinter der Lok ein früherer Gleisanschluß zu einem Granit verarbeitendem Betrieb.
Zu den Jahren der 80er und 90er kannte ich dies nur noch als Hof der Firma Hallmeyer. Evtl. können die alten Hasen wie Kollege WM aus Kirchenlamitz ja auch mal was beitragen!

Soll fortgesetzt werden.

Gruß,
malo



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.12.19 18:25.
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

NWT Teil 2

malo 939 06. Dezember 2019 17:17

Re: NWT Teil 2

Fallser 274 08. Dezember 2019 10:15

Re: NWT Teil 2

MUEB_ERL 279 08. Dezember 2019 15:56



In diesem Forum dürfen leider nur registrierte Teilnehmer schreiben.

Klicke hier, um Dich einzuloggen